Smart­Ci­ty Co­lo­gne Kon­fe­renz 2024

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Nacht, beleuchtet und reflektiert im Rhein, mit "smartcity guide"-Logo.

„Dein Köln, Dei­ne Zu­kunft“

Wie gestalten wir unsere Veedel klimaneutral? Mit welchen Innovationen verringern wir die CO2-Emissionen im Quartier? Was können die einzelnen Bürger beitragen? Diese und mehr Fragen werden auf der SmartCity Cologne Konferenz 2024 besprochen unter dem diesjährigen Motto „Dein Köln, Deine Zukunft: Mach mit beim klimaneutralen Veedel von morgen!“

Wir sind live dabei und berichten in den nächsten Tagen!

Das Programm:
16:30 Uhr  Einlass und Start der KlimaMeile

17:00 Uhr  Begrüßung William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, und Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG

17:15 Uhr Key Note „Die Zukunft ist jetzt!“ von Jacob Beautemps, Science-Influencer und Wissenschaftler, anschließende offene Diskussion und Fragerunde mit Publikum

17:45 Uhr  Gesprächsrunde Klimaschutz schafft keiner alleine – wie können wir es gemeinsam anpacken?“ mit William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, Frank Schillig von heuteStadtmorgenThiemo Klein von machwerkstadt

18:00 Uhr  Start-up-Pitch Kölns KlimaStar 2024 mit Abstimmung und Preisverleihung

18:45 Uhr  Stationen zu den Themen „Dein Zuhause“, „Deine Mobilität“ und „Dein Veedel“

18:45 Uhr  Presserundgang zur KlimaMeile

19:15 Uhr  Get-together und KlimaMeile

20:00 Uhr  Ende

Weitere Infos: https://www.smartcity-cologne.de/smartcity-cologne-konferenz-2024/

Weitere Beiträge

Um die Energiewende voranzutreiben, muss mehr Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Diese benötigen allerdings auch viel Platz: Nicht jedes Dach zum Beispiel ist für eine Photovoltaik-Anlage vorbereitet.In Frankreich ist jetzt ein Gesetz in Kraft getreten, das nicht nur für das Platzproblem eine Lösung schafft: Dort müssen von Sommer 2024 an Parkplätze und Parkhäuser mit mehr als 80 Stellplätzen mit einem Photovoltaik-Dach ausgerüstet werden. So sollen auf Dauer 11 Gigawatt Strom erzeugt werden, das entspricht der Leistung von etwa 10 Atomkraftwerken. Über die Solaranlage können die Autos natürlich auch geladen werden – ein weiterer Anreiz, von Verbrennern auf E-Autos
Die Diskussion über Wärmepumpen in Deutschland wurde in den letzten Jahren kontrovers geführt. In Finnland dagegen wird in großen Dimensionen geplant: Helsinki erhält ab dem Winter 2026/2027 eine Wärmepumpe, die 30.000 Haushalte mit Wärme versorgen kann. Wie die haushaltsüblichen Wärmepumpen wird die Wärme aus der Umgebungsluft und – hier dank der Küstenlage – dem Wasser gezogen. Im dänischen Esbjerg läuft eine Anlage für 25.000 Haushalte bereits seit 2021 erfolgreich mit einer Heizleistung von 50MW. In Helsinki soll die Anlage auch bei extremen Temperaturen weit unter null Grad Wärme erzeugen und laut Hersteller jährlich 26.000 Tonnen CO2 einsparen. Zum Vergleich:
Das Projekt Urban Zero plant, den Duisburger Stadtteil Ruhrort bis 2029 umweltneutral zu gestalten. Der Begriff der Klimaneutralität ist allgemein bekannt – aber Umweltneutralität? Laut Urban Zero geht Umweltneutralität weit über Klimaneutralität hinaus und umfasst auch Themen wie Sicherung der Biodiversität sowie den Schutz der Böden und Gewässer. Das Ziel sei es, „in Balance mit der Umwelt zu agieren und damit nicht nur die Umweltbilanz der Kommune positiv zu verändern, sondern auch das Leben der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu verbessern.“ Wenn dies gelingt, wäre Duisburg Ruhrort weltweit der erste umweltneutrale Stadtteil. Dieses ambitionierte Ziel kann nur in