Funklöcher sind in Deutschland weiterhin ein Problem. Es wird mehr Netzanbindung gebraucht, aber Antennen auf dem Haus möchte eigentlich niemand haben. Nun hat O2 Telefónica die ersten Mobilfunkanlagen in Laternenmästen untergebracht, die sich nahezu unsichtbar ins Stadtbild einfügen. In Köln steht ein so genannter 5G-Beleuchtungsmast in der Nähe des HBF und ist kaum zu erkennen. Täglich können etwa 300 Gigabyte Datenvolumen von einem Mast erzeugt werden: Drei Laternen könnten so eine Anlage auf einem Haus ersetzen.
Wiesbaden will genauer verstehen, wie Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen – und setzt dabei auf Daten. Mit dem Projekt „Brückenschlag Mainz-Wiesbaden“ werden 2026 erstmals die Fahrradbewegungen über drei wichtige Rheinquerungen systematisch erfasst. Ziel ist es, ein besseres Bild vom Radverkehr zwischen Wiesbaden und Mainz zu bekommen und daraus konkrete Maßnahmen für die Verkehrswende abzuleiten.