Frankfurt fragt mich: Mängel melden, Ideen einbringen und Stadt mitgestalten

Mit dem Portal „Frankfurt fragt mich“ bietet die Stadt Frankfurt am Main eine zentrale digitale Anlaufstelle für Bürger:innen, um sich zu beteiligen und Hinweise an die Verwaltung weiterzugeben. Über den integrierten Mängelmelder können Probleme im öffentlichen Raum unkompliziert gemeldet werden – etwa wilder Müll, Straßenschäden, defekte Ampeln, Straßenschilder, Straßenbeleuchtung, Spielgeräte, Trinkbrunnen, Parkbänke, verstopfte Sinkkästen, Schrottfahrzeuge oder Einschränkungen der Barrierefreiheit.

Viele Funktionen des Portals lassen sich ohne Registrierung nutzen. Für bestimmte Beteiligungsverfahren ist jedoch ein Benutzerkonto erforderlich. Unter dem Bereich „Beteiligen“ finden Bürger:innen aktuelle und geplante Beteiligungsangebote der Stadt – von Online-Umfragen über Workshops bis hin zu weiteren Dialogformaten. Die Angebote können nach Stadtteil und Thema gefiltert werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Mitgestaltung bietet die Ideenplattform: Hier können Einwohner:innen eigene Vorschläge zur Entwicklung Frankfurts einreichen. Erreicht eine Idee mehr als 200 Unterstützungsstimmen, wird sie von der zuständigen Fachstelle geprüft und dem Magistrat vorgelegt. So wird digitale Bürgerbeteiligung zu einem direkten Austausch zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung.

https://www.ffm.de/de/maengelmelder

Weitere Beiträge

Das Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies (CCIT) hat Schrauben mit integriertem Funkmodul entwickelt, die ihren eigenen Zustand durchgeben können.
Seit 1. Juni 2026 können z.B. Nachbarn oder Mitglieder einer Energiegemeinschaft gemeinsam von einer Photovoltaikanlage profitieren, ohne dass sie physisch an dieselbe Anlage angeschlossen sein müssen. Der Strom wird über das öffentliche Netz verteilt, aber rechnerisch zwischen den Beteiligten aufgeteilt.
Beim Projekt Solar Gate der Universitäten Freiburg und Stuttgart wird die Gebäudeverschattung mit dem Vorbild von Kiefernzapfen erforscht. So können Gebäude ohne Energieaufwand gekühlt und beschattet werden. Zum Einsatz kommen hier Schuppen aus dem 3D-Drucker, die sich je nach Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit verformen, ohne dass ein Motor oder eine Mechanik benötigt wird.