Digitaltag 2024 startet

Nahaufnahme einer Leiterplatte mit "smartcity guide" Logo in der unteren rechten Ecke.

Der Digitaltag 2024 findet nicht nur am 7. Juni mit einem Vortragsprogramm im Livestream statt, sondern auch vom 1. bis 9. Juni mit vielfältigen Aktionen in ganz Deutschland.

So gibt es beispielsweise in Marburg (und online) eine Veranstaltung, die sich mit dem Thema der Rolle der KI im Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt. In Gelsenkirchen gibt es Führungen, bei denen die Sicherheit durch Sensorik und Messungen bei Großveranstaltungen in der vernetzten Stadt erklärt werden. In Goslar wird ein Lego-Wettbewerb veranstaltet, bei dem eine Star-Wars-Figur von verschiedenen Teams zusammengesetzt werden soll: Kann das klappen, wenn die Teams ständig wechseln?

Dies sind nur drei Beispiele von vielen, die auch über die Aktionslandkarte entdeckt werden können. Der Digitaltag hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe an der zunehmenden Digitalisierung des Alltags erlebbar und verständlich zu machen. Chancen und Herausforderungen, vor allem im Bereich KI, werden von vielen Seiten beleuchtet und besprochen.

Alle Informationen finden Sie unter digitaltag.eu.

Weitere Beiträge

Die Diskussion über Wärmepumpen in Deutschland wurde in den letzten Jahren kontrovers geführt. In Finnland dagegen wird in großen Dimensionen geplant: Helsinki erhält ab dem Winter 2026/2027 eine Wärmepumpe, die 30.000 Haushalte mit Wärme versorgen kann. Wie die haushaltsüblichen Wärmepumpen wird die Wärme aus der Umgebungsluft und – hier dank der Küstenlage – dem Wasser gezogen. Im dänischen Esbjerg läuft eine Anlage für 25.000 Haushalte bereits seit 2021 erfolgreich mit einer Heizleistung von 50MW. In Helsinki soll die Anlage auch bei extremen Temperaturen weit unter null Grad Wärme erzeugen und laut Hersteller jährlich 26.000 Tonnen CO2 einsparen. Zum Vergleich:
Künstliche Intelligenz könnte künftig eine wichtige Rolle beim Schutz und der Wiederaufforstung von Wäldern spielen. Moderne Systeme analysieren dafür große Mengen an Daten aus Satellitenbildern, Sensoren und Drohnenaufnahmen, um Schäden durch Trockenheit, Schädlingsbefall oder Brände frühzeitig zu erkennen. So lassen sich gefährdete Waldflächen schneller identifizieren und gezielter überwachen.
Beim Projekt Solar Gate der Universitäten Freiburg und Stuttgart wird die Gebäudeverschattung mit dem Vorbild von Kiefernzapfen erforscht. So können Gebäude ohne Energieaufwand gekühlt und beschattet werden. Zum Einsatz kommen hier Schuppen aus dem 3D-Drucker, die sich je nach Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit verformen, ohne dass ein Motor oder eine Mechanik benötigt wird.